Lehre

Elektromagnetisches CAD

Die Studienrichtung Theoretische Elektrotechnik wendet sich an Studenten, die dazu neigen, ingenieurwissenschaftliche Probleme mit Hilfe theoretischer Ansätze zu lösen. Dazu ist vor allem die Fähigkeit zu abstraktem Denken und ein Interesse für numerische Methoden erforderlich. Die Studenten sollen lernen, physikalische Vorgänge durch Formeln zu erfassen und experimentelle Versuche durch mathematische Verfahren zu ergänzen oder zu ersetzen. Zur numerischen Auswertung erweist sich dabei der Umgang mit Datenverarbeitungsanlagen als unbedingt notwendig.

Ziel der Ausbildung ist es, im Beruf Vorgänge und Phänomene allein durch theoretische Ansätze und numerische Methoden zu finden und auszuwerten.

Der Pflichtbereich des Studienplans umfaßt mit den Fächern Feldtheorie, Netzwerktheorie, Übertragungstechnik und Regelungstechnik wesentliche Grundlagen der Elektrotechnik, sowie mit Funktionalanalysis und Integralgleichungen eine wichtige Basis der angewandten Mathematik.

Im fachspezifischen Teil des Wahlpflichtprogramms ist die Wahl eines Schwerpunktes aus den Richtungen Hochfrequenztechnik/Elektronik, Regelungstechnik/Datentechnik/Informatik oder Elektrische Energietechnik möglich.

Der fachübergreifende Teil enthält vor allem mathematische und physikalische Veranstaltungen und Randgebiete der Elektrotechnik, sowie Fächer aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften.

Zwei Praktika, eine Exkursion, Studien- und Diplomarbeit vertiefen und ergänzen die durch Vorlesungen und Übungen gewonnenen Erkenntnisse.

Der Absolvent kann in allen Bereichen der Elektrotechnik eingesetzt werden. Insbesondere ist er geeignet für Forschung und Entwicklung und hier nicht nur bei den rein theoretischen Aufgaben, sondern auch dort, wo theoretische Untersuchungen experimentelle Vorgehensweisen ergänzen oder ersetzen sollen.